

Risiken bei trotz AS eingetretener Schwangerschaft
Kommt es trotz intrauterineIn der Gebärmutterr AdhäsionenNarbengewebe zur Einnistung (Nidation) eines befruchteten Eies, so sind AbortFehlgeburte, Einnistungsstörungen, Frühgeburten und eine gestörte Nachgeburtsphase / WochenbettDie 6 - 8 Wochen nach der Geburt in der Folge häufiger als bei anderen Frauen. Zur Schwangerschaft bei bestehenden intrauterinen Adhäsionen kann
es z.B. kommen, wenn die Verwachsungen nicht die CervixMuttermund oder die TubenEileiter verschließen und genügend intaktes EndometriumGebärmutterschleimhaut vorhanden ist. Es wird über 292 Patientinnen mit Kinderwunsch berichtet, die intrauterine Adhäsionen aufwiesen und ohne diesbezügliche Therapie versuchten, schwanger zu werden. 45% wurden trotz bestehender intrauteriner Adhäsionen ohne Therapie zwar schwanger, doch endeten 40% dieser Schwangerschaften in spontanen Aborten, in weiteren 23% der Schwangerschaften kam es zu Frühgeburten. (Propst, Hill 2000)
Allgemein kann gesagt werden, dass von einer Schwangerschaft mit unbehandeltem AS dringend abzuraten ist.
Risiken bei AS-Schwangerschaften nach erfolgreicher Therapie
Die Risiken ein Post-AS Schwangerschaft variieren, je nach dem wie ausgeprägt die Verwachsungen waren. Waren nur wenige Verwachsungen mit genügend verbliebenem Endometrium vorhanden, so gibt es statistisch gesehen keine höheren Risiken gegenüber einer normalen Schwangerschaft. Waren die Verwachsungen ausgeprägter, so können in einer Post-AS Schwangerschaft folgende Komplikationen auftreten:
Quelle der Texte mit freundlicher Genehmigung von Frau Christine Klemm:
Die Bedeutung virtueller Selbsthilfegruppen für Patienten, die von seltenen Erkrankungen betroffen sind („rare diseases“). Untersuchung am Beispiel einer virtuellen Selbsthilfegruppe zum Asherman-Syndrom (AS)